Kindstötung: Mutter legt Geständnis ab - DER SPIEGEL
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Kindstötung Mutter legt Geständnis ab

Die Mutter der beiden im sächsischen Aue getöteten Geschwister hat eingeräumt, ihre Töchter erstickt zu haben. Die 25-Jährige gab an, unter Geldnot gelitten zu haben. Die Frau hatte sich nach der Tat umbringen wollen und war aus dem Fenster gesprungen. Sie überlebte.
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Chemnitz - Drei Tage nach dem Fund der beiden Kinderleichen teilte heute die Staatsanwaltschaft Chemnitz Details zu der Familientragödie mit. Demnach hat die Frau gegenüber einem Arzt eingeräumt, ihre zwei und fünf Jahre alten Töchter aus finanzieller Not mit einem Kissen erstickt zu haben. Ihr Verteidiger bestätigte das Geständnis inzwischen. Die Obduktionsergebnisse decken sich weitestgehend mit der Aussage der 25-Jährigen.

Zudem habe die Frau eingeräumt, dass sie sich nach der Tat das Leben haben nehmen wollen. Bei einem Sturz aus dem Fenster der Dachgeschosswohnung der Familie hatte sie schwere Verletzungen erlitten. Sie wird weiterhin in einer Klinik behandelt. Zunächst hatte die Frau, gegen die vorgestern Haftbefehl wegen zweifachen Totschlags erlassen worden war, keine Aussagen gemacht.

Ihr 38 Jahre alter Ehemann hatte die gemeinsamen Kinder am Montag leblos in der Wohnung gefunden, als er mittags von der Arbeit nach Hause gekommen war. Aus dem Fenster stürzte sich seine Frau beim Eintreffen der von ihm alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Der Mann wird seit dem Vorfall von Polizeipsychologen betreut. Die vierköpfige Familie wohnte im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in einer Reihenhaussiedlung.

jdl/AP/ddp