Köln: Polizei nimmt mutmaßlichen U-Bahn-Schubser fest - DER SPIEGEL
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Tod eines LKA-Beamten Kölner Polizei nimmt mutmaßlichen Straßenbahn-Schubser fest

Ein Polizist in Zivil wurde in Köln vor die Straßenbahn gestoßen und starb. Jetzt meldet die Polizei die Festnahme eines mutmaßlichen Täters. Er hatte sich zunächst als Zeuge gemeldet.
Straßenbahnhaltestelle am Kölner Chlodwigplatz (Archivbild)
Straßenbahnhaltestelle am Kölner Chlodwigplatz (Archivbild)

Straßenbahnhaltestelle am Kölner Chlodwigplatz (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/ dpa
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In Köln ist ein Mann festgenommen worden, der am Freitagabend einen Polizisten in Zivil vor die Stadtbahn gestoßen und damit getötet haben soll. Bei dem Verdächtigen handele es sich um einen 44-jährigen Deutschen, teilten die Behörden mit. Er habe sich am Unfallort als Zeuge gemeldet und sei bei der Auswertung von Videoaufnahmen dann als möglicher Täter identifiziert worden. Der Mann sollte noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Wie im Laufe des Samstags bekannt wurde, handelt es sich bei dem Getöteten um einen 32 Jahre alten Beamten des Landeskriminalamts, der privat in Köln unterwegs war. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge war der Mann zum Zeitpunkt der Tat verkleidet und offenbar auf dem Weg zum Karneval in der Domstadt.

Das Opfer wurde kurz vor Mitternacht an der Haltestelle Chlodwigplatz zwischen die Waggons der Stadtbahn gestoßen und vom Zug überrollt. Der Fahrer bemerkte den Vorfall laut Polizeiangaben nicht und setzte seine Fahrt fort. Rettungskräfte hätten zwei Begleiter des Getöteten im Alter von 31 und 32 Jahren zur psychologischen Betreuung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Im Sommer vergangenen Jahres hatte ein sogenannter U-Bahn-Schubser in Köln vier Frauen angegriffen. Beim Täter soll es sich um einen 26 Jahre alten Obdachlosen handeln.

Ihm droht wegen einer paranoiden Psychose die dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.

dab/AFP