Kölner Dom: Sicherheitsbestimmungen werden verschärft - DER SPIEGEL
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Strengere Kontrollen Sicherheitsbestimmungen für Kölner Dom verschärft

Im Kölner Dom werden die Sicherheitsvorschriften verschärft: Künftig sind dort große Koffer verboten. Zudem sollen mehr Sicherheitskräfte eingestellt und die Videoüberwachung ausgeweitet werden.
Kölner Dom (Archiv)
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Kölner Dom (Archiv)

Foto: Oliver Berg/ dpa
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An Heiligabend gab es vor dem Kölner Dom erstmals Taschenkontrollen - als Reaktion auf die Terrorgefahr. Künftig gelten noch strengere Sicherheitsbestimmungen. Ab 1. März dürfen Besucher keine großen Koffer, Reisetaschen und Wanderrucksäcke mehr mit in die Kathedrale nehmen. Das teilte das Domkapitel mit, das Gremium, das den Kölner Dom verwaltet. Handgepäck bleibe erlaubt.

Einlasskontrollen seien auch künftig jederzeit möglich, sagte Dompropst Gerd Bachner. Die "Offenheit des Doms" müsse bei alldem aber gewährleistet bleiben. Der Kölner Dom wird jeden Tag von durchschnittlich 20.000 Menschen besucht. Er gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Neben den Domschweizern - den Ordnungshütern der Kirche - sollen zusätzliche Sicherheitskräfte eingestellt werden. Außerdem würden im April weitere Videokameras installiert, so dass dann das ganze Domumfeld "unter polizeilicher Beobachtung steht", sagte Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies. Es bestehe keine konkrete, aber eine hohe abstrakte Terrorgefahr durch Extremismus.

wit/dpa

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