Berlin: Galerist will Norwegerin im Rausch erstochen haben - DER SPIEGEL
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Kofferleiche an der Spree Galerist will Norwegerin im Rausch erstochen haben

Vor gut einem Jahr fand man in Berlin eine tote Frau in einem Koffer. Nun steht der mutmaßliche Täter vor Gericht - und legt zum Prozessauftakt ein Geständnis ab.
Angeklagter Galerist
Angeklagter Galerist

Angeklagter Galerist

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ dpa
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Ein 39-jähriger Mann hat vor dem Berliner Landgericht gestanden, eine norwegische Touristin getötet und die Leiche in einem Koffer versteckt zu haben. Die Tote war Mitte Juni 2015 am Spreeufer in Berlin entdeckt worden.

Zum Prozessauftakt sagte der Angeklagte, er habe nach Beleidigungen und Drohungen seiner Bekannten die Kontrolle über sich verloren. Ihm wird Totschlag zur Last gelegt.

Leiche in die Spree gekippt

Der Mann sagte, er habe die 36 Jahre alte Frau in seiner Kunstgalerie in Berlin geschlagen und dann mit einem Messer auf sie eingestochen. Bei der Tat seien Drogen und Alkohol im Spiel gewesen. Die Leiche habe er im Koffer in die Spree gekippt.

Der Chilene war nach internationaler Fahndung in Mexiko festgenommen und im März nach Deutschland ausgeliefert worden. Mitangeklagt ist ein ebenfalls 39-Jähriger. Er soll dabei geholfen haben, die Leiche verschwinden zu lassen.

sms/dpa

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