Kokain-Limetten in Kolumbien vor Export nach Antwerpen beschlagnahmt - DER SPIEGEL
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Schmuggelversuch Polizei beschlagnahmt 11.500 Kokain-Limetten in Kolumbien

Versteckt zwischen Tausenden Limetten sollte das Kokain von Südamerika nach Europa gelangen. Doch der Plan der Schmuggler ging nicht auf. In einem kolumbianischen Hafen entdeckte die Polizei den Fund, bevor er nach Belgien verschifft werden konnte.
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Bogotá - Die Tarnung war grün, aber nicht gut: Schmuggler wollten mehr als eine Tonne Kokain von Südamerika nach Europa exportieren - versteckt in Limetten-Attrappen. Doch bevor die Ladung über den Atlantik nach Antwerpen gelangen konnte, entdeckten kolumbianische Polizisten sie im Hafen von Cartagena und beschlagnahmten sie.

Die in Plastiktütchen verpackten Drogen waren in rund 11.500 grünen Plastikkugeln versteckt, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Zitrusfrüchten hatten. Sie waren aufgeschnitten und mit durchsichtigen Klebestreifen wieder verschlossen worden. Zur Tarnung waren die Kokain-Limetten in mehr als 1400 Kisten mit echten Limetten vermischt worden. Sie machten etwa zehn Prozent der gesamten Fruchtladung aus.

Kolumbien ist neben Peru und Bolivien einer der größten Kokain-Produzenten der Welt. Im Laufe dieses Jahres sollen in dem Land bereits mehr als 72.000 Kilogramm Kokain beschlagnahmt worden sein. Die nun gefundenen 1022 Kilogramm Kokain haben laut der kolumbianischen Polizei in Europa einen Marktwert von 45 Millionen Euro.

jus