Laatzen: 50-Kilo-Drogenfund durch Zufall - DER SPIEGEL
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Laatzen 50-Kilo-Drogenfund durch Zufall

Zwei Polizisten wollten in einem Mietshaus in Laatzen einen Ehestreit schlichten. Bei der Kontrolle zweier Männer im Treppenhaus stellten sie fest, dass es sich bei ihnen offenbar um Drogendealer handelte. 50 Kilo Marihuana und Kokain konnten schließlich sichergestellt werden.
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Laatzen - Per Zufall haben Polizeifahnder in Laatzen bei Hannover mehr als 50 Kilogramm Rauschgift sowie eine Dealerwohnung voller Waffen und Drogengeld entdeckt.

Nach einem flüchtigen 19-jährigen Russen und einem 23 Jahre alten Deutschen werde mit internationalem Haftbefehl gefahndet, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Beamten wurden eigentlich wegen eines Ehestreits zu dem Haus gerufen und wollten im Treppenhaus die zufällig angetroffenen Männer kontrollieren. Daraufhin warfen diese eine Tasche mit 5 Kilogramm Marihuana weg und flohen. Rauschgiftspürhunde wiesen den Weg zu einer Wohnung im siebten Stock.

Bei der Durchsuchung fanden die Fahnder 46 Kilogramm Marihuana, 1 Kilogramm Kokain sowie 27.000 Euro Bargeld. Außerdem stießen sie auf zwei Pumpguns, ein Jagdgewehr mit Zielfernrohr, eine Pistole samt Schalldämpfer sowie große Mengen Munition.

Vermutlich hätten die beiden Männer bereits seit längerem mit Drogen gehandelt. Die Polizei konnte die beiden inzwischen identifizieren. Die Staatsanwaltschaft erließ Haftbefehl.

pad/dpa