Los Angeles: Deutscher Spinnen-Schmuggler muss ins Gefängnis - DER SPIEGEL
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Los Angeles Deutscher Spinnen-Schmuggler muss ins Gefängnis

Schlechte Nachrich für "Spiderman": Er verschickte Vogelspinnen illegal mit der Post und verdiente so 300.000 Dollar. Jetzt hat ein Gericht in Los Angeles einen Mann aus Nordrhein-Westfalen zu sechs Monaten Haft verurteilt.
Geschmuggelte Vogelspinne: Polizei von LA fing 300 per Post verschickte Tiere ab
Geschmuggelte Vogelspinne: Polizei von LA fing 300 per Post verschickte Tiere ab

Geschmuggelte Vogelspinne: Polizei von LA fing 300 per Post verschickte Tiere ab

Foto: B9999/ dpa
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Los Angeles - Ein 37-jähriger Deutscher, der hunderte Vogelspinnen mit der Post in die USA verschickte, muss zur Strafe ins Gefängnis. Der Mann aus Wachtberg in Nordrhein-Westfalen sei zu sechs Monaten Haft verurteilt worden, berichtete die "Los Angeles Times". Der Deutsche war im Dezember am Flughafen von Los Angeles festgenommen worden. Im Januar bekannte er sich vor Gericht wegen Schmuggels schuldig. Ihm drohten bis zu 20 Jahre Haft.

Laut Anklage packte der Deutsche die Vogelspinnen in Plastikbehälter und schickte sie illegal mit der Post Käufern weltweit zu. Er deklarierte die Fracht als "Geschenk", die nötigen Papiere für einen legalen Verkauf und Transport der Tiere fehlten. Er soll mit seinen Geschäften rund 300.000 Dollar (etwa 212.000 Euro) verdient haben.

Die Ermittlungen im Rahmen der "Operation Spiderman" hatten im März 2010 begonnen, als Beamten ein Paket mit rund 300 Vogelspinnen ins Netz gegangen war. Die Naturschutzbehörde spürte weitere Postsendungen desselben Absenders auf. Undercover-Agenten gaben sich als Käufer aus und erhielten aus Deutschland die illegale Fracht, darunter seltene Vogelspinnen, die dem Artenschutz unterliegen.

luk/dpa

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