Los Angeles: Flughafen-Schütze droht die Todesstrafe - DER SPIEGEL
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Mordanklage Flughafen-Schütze droht die Todesstrafe

Der Todesschütze vom Flughafen von Los Angeles muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht von einer vorsätzlichen Tat aus - dem 23-Jährigen droht nun im Fall eines Schuldspruchs die Todesstrafe.
Flughafen Los Angeles: Mordanklage gegen Todesschützen
Flughafen Los Angeles: Mordanklage gegen Todesschützen

Flughafen Los Angeles: Mordanklage gegen Todesschützen

Foto: Michael Nelson / dpa
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Los Angeles - Gegen den Schützen vom Flughafen von Los Angeles hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes erhoben. Wie Staatsanwalt Andre Birotte mitteilte, gehe seine Behörde davon aus, dass es sich um eine vorsätzliche Tat handele. Wird der 23-Jährige schuldig gesprochen, könnte ihm damit die Todesstrafe drohen.

Paul C. hatte am Freitagmorgen im Terminal 3 mit einem Sturmgewehr um sich geschossen und einen 39-jährigen Beamten der US-Verkehsrsicherheitsbehörde TSA getötet. Fünf weitere Menschen, darunter zwei TSA-Kollegen wurden bei der Attacke verletzt.

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Schüsse am Flughafen Los Angeles: Suche nach Motiv

Foto: David Mcnew / REUTERS

C. wurde von der Polizei mit mehreren Schüssen überwältigt. Laut der Nachrichtenagentur AP wurde er von vier Kugeln getroffen. Er liege derzeit schwerverletzt im Krankenhaus und könne momentan nicht verhört werden, hieß es vom FBI.

Als mögliches Tatmotiv gilt Hass auf die Verkehsrsicherheitsbehörde. Laut FBI wurde in einer Tasche des Schützen ein handschriftlicher Brief gefunden. Darin habe der junge Mann von einer "bewussten Entscheidung" gesprochen. Er wolle bei den TSA-Mitarbeitern "Furcht in ihren verräterischen Köpfen" auslösen.

gam/dpa/AP