Sicherheitslücken bei Louvre-Einbruch Passwort: »Louvre«
Ob bald ein neuer Teil von »Ocean’s Eleven« in den Kinos startet? Hollywood ist sicherlich schon dran, denn was an diesem Tag in Paris passiert, kann nur aus einem Krimi-Drehbuch stammen. Ausgerechnet in einem der meistbesuchten Museen der Welt, dem Louvre, gelingt es Dieben, am helllichten Tag durch ein Fenster einzudringen und Teile der französischen Kronjuwelen zu stehlen.
Gegen 9.30 Uhr morgens fahren mutmaßlich drei Täter mit einem Lastenaufzug an das Gebäude heran, schlagen eine Scheibe ein und dringen in die Galerie d’Apollon vor. Zwei Männer brechen mit akkubetriebenen Trennschleifern die »Vitrine Napoléon« und die »Vitrine des Souverains Français« auf, greifen gezielt nach den wertvollsten Stücken und verschwinden so ruhig, wie sie gekommen sind. Dauer des Einsatzes: vier Minuten. Verletzt wird niemand.
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»Das sind Profis«, kommentiert Kulturministerin Rachida Dati nach Sichtung der Überwachungsvideos. Der Raub wirft ein ungutes Licht auf die Sicherheitsvorkehrungen des Louvre: Der Zugangscode für das vermeintlich bestens geschützte Museum lautete »Louvre«. Der Wert der entwendeten Schmuckstücke wird auf rund 88 Millionen Euro taxiert. Für Frankreich haben diese Gegenstände jedoch einen unschätzbaren kulturellen und historischen Wert.