Maskenmann: Mario K. streitet Vorwürfe ab - DER SPIEGEL
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Mutmaßlicher Serientäter: Einsiedler Mario K. gefasst

Foto: Patrick Pleul/ dpa

Gefasster Maskenmann Mario K. streitet Vorwürfe ab

Mario K. soll im Oktober 2012 in Brandenburg einen Investmentmanager entführt und eine Millionärsfamilie überfallen haben. Doch laut Staatsanwaltschaft betrachtet sich der sogenannte Maskenmann als unschuldig.
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Potsdam - Der mutmaßliche Maskenmann Mario K., der in Brandenburg eine Unternehmerfamilie überfallen und einen Manager entführt haben soll, sieht sich als unschuldig. "Gleich nach der Festnahme und bei der Verkündung des Haftbefehls hat er das angedeutet", sagte der Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ulrich Scherding. Weitere Vernehmungen des Mannes stünden noch an. Der Tatverdacht gegen ihn gründe sich auf eine Reihe von Indizien.

Der 46-Jährige ist mehrfach vorbestraft und wurde am Dienstagabend in Berlin festgenommen . Wann Anklage erhoben wird, stehe noch nicht fest, sagte Scherding. Es werde weiter ermittelt. Wegen der Schwere der Taten - dreifacher versuchter Totschlag und erpresserischer Menschenraub - drohe im Falle einer Verurteilung eine lebenslängliche Haftstrafe.

Dem Verdächtigen wird zur Last gelegt, einen Berliner Investmentmanager im Oktober 2012 in Storkow entführt zu haben. Ein Jahr zuvor soll er zwei brutale Überfälle auf Mutter und Tochter einer Berliner Millionärsfamilie verübt haben.

hut/dpa