Berliner U-Bahnhof Zwei mutmaßliche Täter stellen sich nach Messerangriff
Nach einem Messerangriff auf zwei junge Männer mongolischer Herkunft in Berlin haben sich zwei gesuchte Verdächtige gestellt. Die 18 und 20 Jahre alten Brüder meldeten sich in Begleitung von Rechtsanwälten im Landgericht Moabit.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte entsprechende Berichte der Zeitungen "B.Z." und "Bild". Zwei andere junge Männer waren bereits kurz nach der Tat verhaftet worden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft wirft den mutmaßlichen Tätern gefährliche Körperverletzung vor. Die Gruppe soll die beiden Opfer am 9. Mai im Berliner U-Bahnhof Klosterstraße rassistisch beleidigt und angegriffen haben.
Ein Angegriffener wurde mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Der Mann musste zweimal notoperiert werden. Durch die Aufnahmen aus Überwachungskameras im U-Bahnhof wurden die Verdächtigen identifiziert.