Mexiko: Ein Dutzend Leichen am Straßenrand entdeckt - DER SPIEGEL
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Mexiko Ein Dutzend Leichen am Straßenrand entdeckt

Die Opfer wurden gefoltert, mit Genickschuss getötet und dann am Straßenrand liegen gelassen: Im westmexikanischen Bundesstaat Michoacán sind die Leichen von elf Männern und einer Frau gefunden worden.
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Mexiko-Stadt - Kein Ende des brutalen Drogenkrieges in Sicht: Neben der Autobahn, nahe der Stadt La Huacana seien zwölf Tote entdeckt worden, hieß es am Montag (Ortszeit) aus Ermittlerkreisen im Bundesstaat Michoacán. Zeitungsberichten zufolge wiesen alle Leichen Spuren von Folter auf. Im Kampf rivalisierender Drogenkartelle werden in Mexiko immer wieder zahlreiche Menschen grausam getötet.

Bereits am Wochenende war es zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen: Nach der Inhaftierung eines führenden Mitglieds des Kartells "La Familia" hatten Mitglieder der Bande in Michoacán acht Wachen der Bundespolizei mit großkalibrigen Waffen und Granaten angegriffen. Dabei wurden drei Polizisten und ein Angreifer getötet.

Seit 2006 führt die Regierung von Präsident Felipe Calderón mit rund 45.000 Polizisten und Soldaten eine Offensive gegen die Drogenkartelle im Land, die um die Kontrolle über die lukrativen Drogenschmuggelrouten in die USA kämpfen. Allein seit vergangenem Jahr wurden in dem Drogenkrieg mehr als 7700 Menschen getötet, seit 2006 soll es 12.300 Opfer gegeben haben.

ala/AFP

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