Mordlust: Punker quält Bekannte zu Tode - DER SPIEGEL
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Mordlust Punker quält Bekannte zu Tode

Auf bestialische Weise soll ein Wuppertaler Punker eine Bekannte in deren Wohnung zu Tode gequält haben. Das Motiv für den Mord: Er habe erleben wollen, wie ein Mensch stirbt, sagte der 25-Jährige.
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Wuppertal - Der Punker steht seit heute wegen Mordes vor dem Landgericht. In einer früheren Vernehmung hatte er die Tat an der 28-Jährigen gestanden - und seine Mordlust als Motiv angegeben.

Mit einem Schraubenzieher soll er im November vergangenen Jahres der Frau 25-mal unter anderem in Augen, Ohren und Nacken gestochen haben. Zuvor hatte er sich nach eigener Aussage mit Computerspielen und Horrorvideos auf die Tat eingestimmt. Die Frau überlebte die Tortur zunächst. Ihr Peiniger würgte sie dann und ertränkte sie schließlich in einer Badewanne.

Zum Prozessauftakt am Wuppertaler Landgericht schloss das Gericht die Öffentlichkeit vor der Aussage des Angeklagten aus. Er soll wegen einer Persönlichkeitsstörung zur Tatzeit vermindert schuldfähig gewesen sein.

Für das Verfahren sind sieben Verhandlungstage angesetzt. Das Gericht will die Unterbringung des Angeklagten in einer geschlossenen Psychiatrie prüfen.

jjc/dpa