Münchner zu Facebook-Verbot verurteilt - DER SPIEGEL
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Erpressung im Internet 21-jähriger Münchner zu Facebook-Verbot verurteilt

Ein Münchner erpresste über das Internet Nacktfotos von jungen Frauen und veröffentlichte sie in sozialen Netzwerken. Jetzt ist er vom Amtsgericht München zu einem umfassenden Internet-Verbot verurteilt worden. Facebook und WhatsApp sind für den 21-Jährigen nun sechs Monate tabu.
Kein WhatsApp, kein Facebook: 21-Jähriger aus München verurteilt
Kein WhatsApp, kein Facebook: 21-Jähriger aus München verurteilt

Kein WhatsApp, kein Facebook: 21-Jähriger aus München verurteilt

Foto: AP/dpa
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München - Ein 21-Jähriger ist am Montag vom Amtsgericht München zu einem halbjährigen Facebook-Verbot verurteilt worden. Außerdem muss er seine Accounts bei anderen sozialen Netzwerken wie WhatsApp und Instagram löschen, sonst muss er zwei Jahre in Jugendhaft.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" und die "Abendzeitung" berichtete, hatte der Angeklagte ab 2012 sechs Frauen über das Internet bedroht und sie dazu genötigt, ihm Nacktfotos von sich zu schicken, die er dann auf Facebook veröffentlichte.

Laut der Abendzeitung drohte er einem Mädchen mit den Hells Angels zwang sie dazu, sexuelle Handlungen an sich selbst durchzuführen - auch diese Aufnahme stellte er auf Facebook.

Demnach wurde der Mann von der Richterin jetzt zu zwei Jahren auf Bewährung und vier Wochen Jugendgefängnis verurteilt. Sämtliche Accounts in sozialen Netzwerken muss er löschen. Außerdem muss er 100 Stunden Sozialarbeit leisten und an zwei seiner Opfer je 1500 Euro Schmerzensgeld zahlen.

som

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