Nigeria: Entführte deutsche Archäologen wieder frei - DER SPIEGEL
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Nigeria Entführte deutsche Archäologen wieder frei

Sie kamen nach Nigeria zum Forschen - und wurden Opfer einer Entführung. Nun sind zwei deutsche Archäologen wieder in Sicherheit. Angaben der Polizei zufolge sind sie körperlich unversehrt.
Sicherheitsbeamte am Tatort der Entführung
Sicherheitsbeamte am Tatort der Entführung

Sicherheitsbeamte am Tatort der Entführung

Foto: Lekan Oyekanmi/ dpa
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Wenige Tage nach ihrer Entführung in Nigeria sind zwei deutsche Archäologen wieder freigekommen. Die beiden Forscher seien im Ort Katari an der Schnellstraße nördlich der Hauptstadt Abuja freigelassen worden, teilte der Polizeisprecher des Bundesstaats Kaduna, Usman Aliyu, mit. Sie seien körperlich unversehrt. Ob ein Lösegeld bezahlt wurde, war zunächst nicht klar.

Bei den Entführten soll es sich Medienberichten zufolge um Professoren der Goethe-Universität in Frankfurt am Main handeln, die bei Janjala nach Terrakotta-Figuren und anderen Kunstgegenständen der vorchristlichen Nok-Kultur forschten. Sie waren am Mittwoch von einer Gruppe Bewaffneter entführt worden.

Bei der Tat wurden laut der Nachrichtenagentur AFP zwei deutsche Kolleginnen der Archäologen von den Entführern verschont. Um Dorfbewohner zu vertreiben, feuerten die Entführer zunächst mehrere Warnschüsse in die Luft, wie ein Augenzeuge berichtete. Zwei Anwohner seien ihnen aber trotzdem ins Gebüsch gefolgt und dann von den Entführern erschossen worden.

Entführungen sind in der Region des westafrikanischen Landes keine Seltenheit. Die Polizei hatte am Donnerstag eine große Suchaktion gestartet.

jus/dpa