Paraguay: Deutscher Auswanderer ermordet - DER SPIEGEL
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Paraguay Deutscher Auswanderer ermordet

Unbekannte haben in der Deutschen-Siedlung Moseldorf (Paso Tuya) in Paraguay den deutschen Auswanderer Hubert K. erschossen. Der 53-Jährige wurde in seinem Haus vor den Augen seiner deutschstämmigen Lebensgefährtin Yaneleg B., 23, mit drei Schüssen hingerichtet.
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Danach schlugen die Täter mit einer Machete auf ihn ein. Auf das Motiv der Täter gibt es keine Hinweise. K., ein Frührentner, der aus der baden-württembergischen Stadt Neuenburg am Rhein stammt und in Deutschland in einer Dentalfabrik beschäftigt war, hatte sich allerdings ständig bedroht gefühlt und trug stets einen Revolver bei sich.

Er war 2003 nach Moseldorf im Department Concepcion ausgewandert und lebte unter etwa 100 deutschen und deutschstämmigen Familien auf einem 9,5 Hektar großen Bauernhof mit 38 Rindern und rund 160 Schweinen.

Die CSU-nahe Alfons-Goppel-Stiftung hatte die deutschen Auswanderer seit 1987 gefördert und ihnen beim Aufbau einer landwirtschaftlichen Genossenschaft und einer Sparkasse geholfen.

In Paraguay leben insgesamt rund 10.000 Deutsche und 120.000 Deutschstämmige.