Pony getötet und zerstückelt - DER SPIEGEL
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Zwei Jahre Haft Frau tötet und zerstückelt Pony

Sie tötete ein früheres Zirkuspony mit einem Messer, trennte Kopf und Beine ab und drapierte einige Leichenteile: Eine junge Frau wurde deshalb zu zwei Jahren Haft verurteilt.
Die Angeklagte Natascha H.
Die Angeklagte Natascha H.

Die Angeklagte Natascha H.

Foto: Oliver Berg/ dpa
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Unter anderem für die grausame Tötung eines früheren Zirkusponys muss eine junge Frau ins Gefängnis. Das Siegburger Amtsgericht verurteilte die Angeklagte Natascha H. wegen Brandstiftung, Diebstahls und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und vier Monaten.

Nach Überzeugung des Gerichts zündete die 20-Jährige zunächst einen Pferdeunterstand im rheinischen Troisdorf an. Dann entführte sie das Pony Mario von einer Weide, tötete es mit mehreren Messerstichen und trennte Kopf und Beine ab. Einige Tage später legte sie erneut Feuer am Holzunterstand, Sättel und anderes Reitzubehör wurden zerstört.

Angeklagte leidet unter Persönlichkeitsstörung

Die Angeklagte, die laut Gericht unter einer schweren Persönlichkeitsstörung leidet, hatte die Tat gestanden. 2013 war sie schon einmal wegen der Tötung von Tieren verurteilt worden.

Nach der Tat fanden Passanten an verschiedenen Stellen die Beine des Ponys - die Frau hatte sie unter anderem auf einem Parkplatz und einem Weg regelrecht drapiert. Der Kopf des Tieres ist bis heute verschwunden. Erst als der Richter die Angeklagte eindringlich aufforderte, das Versteck zu nennen, weil dies für Marios Besitzer wichtig sei, gab die 20-Jährige über ihre Anwältin bekannt, dass sie den Kopf in einem Waldstück vergraben habe.

brt/dpa