Prozess: Freispruch für Satanist von Witten - DER SPIEGEL
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Prozess Freispruch für Satanist von Witten

Ein 41-jähriger Satanist wollte angeblich seine Ex-Frau ermorden. Ein Gericht sprach ihn frei - es gebe keine Beweise. Dennoch bleibt der Mann in Haft.
Archivbild vom Landgericht Bochum
Archivbild vom Landgericht Bochum

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Foto: Volker Hartmann/ dpa
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Im Prozess um ein mutmaßliches Mordkomplott hat das Landgericht Bochum einen Mann freigesprochen, der als Satanist von Witten bekannt geworden war. Dem 41-Jährigen wurde vorgeworfen, nach einem aufsehenerregenden Ritualmord im Sommer 2001 aus dem Gefängnis heraus die Ermordung seiner Ex-Frau geplant zu haben.

Die Tat sollte laut Anklage von einer Brieffreundin ausgeführt werden. Die 34-Jährige war die Hauptbelastungszeugin vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wertete ihre Aussage aber als zu widersprüchlich. "Ein Tatnachweis kann nicht geführt werden", sagte die Staatsanwältin. Sie plädierte auf Freispruch.

Der 41-Jährige hatte die angebliche Tat stets abgestritten. Zu Prozessende sagte er noch einmal: "Ich bin unschuldig." Er sitzt noch wegen des 2001 begangenen Mordes in Haft.

sms/dpa

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