Ratingen Die rätselhafte Leiche im Wald
Mettmann - Die Ermittler schlossen einen "Unfall" bei Sexspielen zunächst ebenso wenig aus wie einen Selbstmord, sagte ein Sprecher der Polizei in Mettmann. Nur ein vorsätzliches Tötungsdelikt kommt wohl nicht in Frage. Die Obduktion des Leichnams habe keine typischen Merkmale ergeben, die auf gewaltsames Erdrosseln oder Erwürgen hinwiesen, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Ralf Herrenbrück.
Inzwischen konnte die Polizei den Toten als einen alleinstehenden 37-jährigen Mann aus dem Raum Neuss identifizieren. Er sei von seinen Eltern am Donnerstag als vermisst gemeldet worden. Die Mordkommission prüfe unter anderem, ob sich der Mann sich selbst in der vorgefundenen Weise hat fesseln können, sagte der Polizeisprecher.
Gestorben ist der Mann laut Obduktionsbericht an einer verminderten Sauerstoffzufuhr in Verbindung mit einer großen Stresssituation. Zudem war er durch eine Herz- und Lungenerkrankung vorgeschädigt.