Razzien bei den Hells Angels: 300 Beamte im Einsatz - DER SPIEGEL
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Polizeieinsatz Hunderte Beamte führen Razzien bei Hells Angels durch

Erneut Durchsuchungen bei den Hells Angels: Die Polizei hat in drei Bundesländern zeitgleich mehrere Wohnungen und Vereinsräume der Rocker-Bande durchsucht. Die rund 300 Beamten fanden etliche Waffen, darunter 40 Macheten.
Polizist vor einem Lokal der Hells Angels: 300 Beamte waren im Einsatz
Polizist vor einem Lokal der Hells Angels: 300 Beamte waren im Einsatz

Polizist vor einem Lokal der Hells Angels: 300 Beamte waren im Einsatz

Foto: dapd
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Berlin - Es ist ein erneuter Schlag gegen die Rocker-Kriminalität. Rund 300 Beamte haben zeitgleich in den drei Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt Räume der Hells Angels durchsucht. Hierbei wurden zahlreiche Waffen sowie Betäubungsmittel und Anabolika gefunden, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Unter anderem wurden 40 Macheten, mehrere Schreckschusspistolen sowie Totschläger und ein Samuraischwert sichergestellt. Es habe keine Festnahmen gegeben.

Zu den Gründen für die erneuten Razzien sagte der Sprecher: "Nach wie vor gibt es Auseinandersetzungen im Milieu zwischen rivalisierenden Rockerbanden in Berlin - und in Brandenburg gab es wiederholt Waffenfunde."

In den Potsdamer Vereinsräumen wurden den Angaben zufolge drei Macheten, ein Baseballschläger und eine Kiste mit sechs Messern gefunden. Es wurden Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz erlassen.

Seit Monaten häufen sich in Berlin und anderen Bundesländern Aktionen gegen kriminelle Rockergruppen. Vor wenigen Tagen waren bei einer Großrazzia der Berliner Polizei sechs Bandidos festgenommen worden. 200 Beamte durchsuchten Wohnungen und ein Vereinsheim der Bandidos und beschlagnahmten Waffen, Motorräder und Bargeld.

lei/dpa/dapd