Rheine: 46-Jährige nach Streit erstochen – Ehemann vor Haftrichter - DER SPIEGEL
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Fall in Rheine 46-Jährige nach Streit erstochen – Ehemann vor Haftrichter

Sie meldete sich noch per Notruf, berichtete von einem Messerangriff ihres Ehemanns. Die Polizei hat die Frau tot aufgefunden. Ein 55-Jähriger soll einem Haftrichter vorgeführt werden.
Einsatzkräfte vor dem Tatort in Rheine
Einsatzkräfte vor dem Tatort in Rheine

Einsatzkräfte vor dem Tatort in Rheine

Foto: Justin Brosch / dpa

Im münsterländischen Rheine ist eine 46-Jährige niedergestochen worden und gestorben. Ihr 55 Jahre alter Ehemann gilt als tatverdächtig, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten . Er soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach ersten Ermittlungen waren die Eheleute in der gemeinsamen Wohnung aus noch ungeklärten Gründen in Streit geraten. In einem Notruf berichtete die 46-Jährige, von ihrem Ehemann mit einem Messer angegriffen zu werden.

Die alarmierten Polizeibeamten fanden die Frau verletzt und ohne Bewusstsein am Einsatzort vor. Trotz der eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen starb die Frau noch am Tatort. Die Polizei nahm den Mann widerstandslos am Tatort fest.

Einsatzkräfte hatten nach der Tat auf dem Gehweg eines Wohngebietes am Mittwochabend große Sichtschutzwände aufgebaut, wie auf Fotos zu sehen war. Die Tat ereignete sich im Stadtteil Mesum, der etwas außerhalb liegt. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein.

hba/dpa