Rietberg: Einbetonierte Leiche eindeutig identifiziert - DER SPIEGEL
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Nordrhein-Westfalen Einbetonierte Leiche ist eindeutig identifiziert

Die Ermittler hatten es bereits vermutet, jetzt gibt es Gewissheit: Bei der in einen Garagenboden einbetonierten Toten handelt es sich um die vermisste 63-Jährige aus Nordrhein-Westfalen. Die Todesursache ist allerdings weiter unklar.
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Rietberg/Gütersloh - Die nordrhein-westfälische Polizei hat die Leiche der seit Dezember verschwundenen Frau aus Rietberg eindeutig identifiziert. Nach aufwendigen Bergungsarbeiten sei der Körper nun obduziert worden, teilten die Ermittler mit. Es handle sich eindeutig um die Vermisste, die Todesursache sei allerdings noch nicht geklärt.

Die Leiche der 63-Jährigen war nach dem Geständnis ihres Ehemannes im Garagenboden gefunden worden. Der 67-Jährige hatte die Frau eigenen Angaben zufolge erstickt und dann in einer Arbeitsgrube der zum Haus des Ehepaares gehörenden Doppelgarage einbetoniert.

Spurensicherung und technisches Hilfswerk hatten seit dem späten Dienstagnachmittag in der Garage gearbeitet. Auch eine Baumaschine mit Presslufthammer war im Einsatz. Eigentlich sollte ein kompletter Betonquader herausgeschnitten werden. Dieser Plan scheiterte jedoch.

Im März hatte der Sohn aus erster Ehe die 63-Jährige als vermisst gemeldet. Der Ehemann behauptete, sie sei mit einem brasilianischen Arzt ins Ausland gegangen. Leichenhunde schlugen aber im Haus und am Auto des Ehepaars an. Darum ging die Polizei von einem Verbrechen aus. Der 67-Jährige befindet sich seit Anfang April in Untersuchungshaft.

wit/dpa