USA Zwei Tote bei Schusswechsel an Schule in Oregon
Eine Mutter schließt ihre Tochter in die Arme: Schießerei gegen acht Uhr morgens
Foto: Natalie Behring / AFPPortland - An der Reynolds High School in Troutdale im US-Bundesstaat Oregon ist es gegen acht Uhr morgens Ortszeit zu einer Schießerei gekommen, bei der ein Bewaffneter einen Schüler tötete. Die Polizei war mit Dutzenden Einsatzkräften vor Ort, sämtliche im Gebäude befindlichen Personen wurden in Sicherheit gebracht. Spezialeinsatzkräfte durchkämmten systematisch das Gebäude auf der Suche nach dem Täter.
Der Schütze soll laut Angaben des Sheriff-Büros von Multnomah County von Sicherheitskräften erschossen worden sein. Die Behörden bestätigten dies zunächst nicht. Ob es Verletzte unter den Schülern gab, ist unklar.
In den vergangenen Wochen gab es Westen der USA eine ganze Serie von Schießereien: Am 23. Mai erschoss der Sohn eines Hollywood-Regisseurs auf einem Uni-Campus im kalifornischen Santa Barbara sechs Menschen und sich selbst. Am 5. Juni tötete ein Bewaffneter auf einem College-Campus in Seattle einen Menschen und verletzte zwei weitere. Am Samstag erschoss ein Paar mit mutmaßlichen Verbindungen zu einer Anti-Regierungs-Miliz in einem Restaurant in Las Vegas zwei Polizisten, einen Zivilisten und dann sich selbst.