Spanien: Überschuldeter Mann täuscht eigene Entführung vor - DER SPIEGEL
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Lösegeld von Mutter gefordert Überschuldeter Spanier täuscht eigene Entführung vor

600 Euro Lösegeld - dann werde sie ihren Sohn wiedersehen und weiter in Frieden leben. Mit dieser Drohnachricht wandte sich eine Frau bei Madrid an die Polizei. Ihre Sorgen waren unbegründet.
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Ein Spanier hat seine eigene Entführung vorgetäuscht, um Lösegeld von seiner Mutter zu erpressen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte die Frau Textnachrichten erhalten, in denen sie aufgefordert wurde, 600 Euro an einem geheimen Ort zu deponieren, wenn sie ihren 21-jährigen Sohn wiedersehen und weiter "in Frieden leben" wolle.

Obwohl sie die Polizei nicht einschalten sollte, meldete sie sich am Donnerstag auf einer Polizeiwache in Parla, einem Vorort von Madrid. Wenige Stunden später fanden die Beamten den jungen Mann in Parla wieder. Er gab an, von seinen Entführern freigelassen und nicht verletzt worden zu sein.

Bei einer Befragung habe der 21-Jährige dann aber "ungenaue und widersprüchliche" Angaben gemacht, erklärte die Polizei. Letztlich habe er eingeräumt, die Entführung nur vorgetäuscht zu haben, um mit dem Lösegeld seine Schulden zu bezahlen. Der Mann wurde wegen Vortäuschung einer Straftat festgenommen.

aar/AFP

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