Sprühangriff: Graffiti-Sprayer stoppen S-Bahn - DER SPIEGEL
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Sprühangriff Graffiti-Sprayer stoppen S-Bahn

In Rostock-Lichtenhagen ist es zu einer dreisten Attacke auf eine S-Bahn gekommen: Zwölf Unbekannte hinderten einen Zug 20 Minuten lang am Weiterfahren und verzierten ihn mit einem 90 Meter langen Graffiti. Auch Steine sollen auf den Zug geworfen worden sein.
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Rostock - Die Unbekannten hätten unter anderem das Wort "Terror" auf den Zug gesprüht, sagte Stefan Perschall, Sprecher der Bundespolizei. Als die Polizei eingetroffen sei, seien die Täter bereits geflüchtet. Ein Mann sei als Zeuge vernommen worden, er soll die besprühte Bahn mit einem Video-Handy gefilmt haben.

Wie viele Menschen sich in dem Zug aufhielten, sei nicht bekannt, sagte Perschall. Reisende seien nicht geschädigt worden. Die Ostsee-Zeitung meldete dagegen, die mit Schals und Baseballkappen Vermummten hätten auch Steine und Stöcke bei sich getragen, mit denen sie das Sicherheitspersonal der S-Bahn angegriffen hätten. Zeugen berichteten, die Angreifer hätten die Türen des Zuges blockiert und ihn damit am Weiterfahren gehindert.

Diese Details wollte Perschall allerdings aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bestätigen. Es werde nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung ermittelt.