Stalking: Paris Hilton muss Abstand halten - DER SPIEGEL
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Stalking Paris Hilton muss Abstand halten

Belästigungen, Lügen, sogar Morddrohungen: Hotelerbin Paris Hilton hat Ärger mit der Justiz, weil sie einem ehemals befreundeten Promoter zu nahe kam. Nun muss sich die 24-Jährige laut richterlicher Anordnung von dem Mann fernhalten - wegen Stalkings.
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Los Angeles - Ein Richter gab dem in Hollywood bekannten Eventmanager Brian Quintana gestern Recht und erließ eine einstweilige Verfügung gegen die milliardenschwere Paris Hilton. Quintana hatte Ende Dezember einen entsprechenden Antrag bei Gericht gestellt und erklärt, die junge Frau habe ihn wiederholt belästigt, am Telefon bedroht, ihn in den Medien schlecht gemacht und sogar mit seiner Ermordung gedroht. Bei der Anhörung, zu der Hilton nicht erschien, sagte der Eventmanager, er habe sich wegen der Belästigungen in Therapie begeben müssen und wolle Hilton verklagen.


Der 37-jährige Quintana kennt Hilton nach eigenen Angaben seit einigen Jahren. Auf einer Party habe er sie mit Stavros Niarchos, Hiltons derzeitigem Freund, bekannt gemacht. Später habe er Niarchos allerdings nahegelegt, die Beziehung zu dem Partygirl zu beenden. Die Blonde habe das Gespräch mitbekommen und ihn dann Ende 2005 plötzlich beschuldigt, sie öffentlich in ein schlechtes Licht zu rücken. In Quintanas Beschwerde vor Gericht hieß es, Hilton habe "ein Drogen- und Alkoholproblem, umgibt sich mit zwielichtigen Beratern und ist für ihr unberechenbares Verhalten bekannt".

Hilton nimmt die Verfügung offensichtlich gelassen. Ein Sprecher sagte, sie wolle mit dem Promoter ohnehin nichts mehr zu tun haben. Deswegen falle es ihr nicht schwer, Abstand zu halten.