Streit im Wald Jugendliche schossen auf Kinder
Tostedt - Die Opfer seien von den Plastikgeschossen getroffen worden und hätten Prellungen und blutende Wunden erlitten, teilte die Polizei Harburg heute mit. Bei den 13 und 15 Jahre alten Tätern seien ein "ganzes Arsenal" von Soft-Air-Waffen sowie Tarnanzüge und Sturmhauben gefunden worden. Die beiden Freizeit-Krieger gaben bei der Polizei an, ihre im Wald selbst gebauten Höhlen seien in der Vergangenheit immer wieder von anderen Kindern zerstört worden. Jetzt hätten sie sich dafür rächen wollen.
Die sechs Opfer - die Jungen sind zwischen 11 und 14 Jahre alt - hatten am Sonntagnachmittag im Wald gespielt, als die beiden maskierten Täter aus dem Unterholz gestürmt und über sie hergefallen waren. Die sichergestellten Waffen der Jugendlichen werden nun beim Landeskriminalamt in Hannover untersucht. Es soll festgestellt werden, ob die Spielzeug-Gewehre möglicherweise manipuliert wurden, um die Durchschlagskraft der Geschosse zu erhöhen.
jdl