Stromausfall in Berlin Bundeskriminalamt lobt eine Million Euro für Hinweise zu »Vulkangruppe« aus
Mexikoplatz in Berlin-Zehlendorf am 5. Januar: Die meisten Haushalte ohne Strom
Foto: Emmanuele Contini / IMAGODas Bundeskriminalamt (BKA) hat für Hinweise zu Tätern des Anschlags auf das Berliner Stromnetz eine Belohnung von einer Million Euro ausgesetzt. Sie werde für Angaben von Privatpersonen, die bis zum 24. Februar eingehen und zur Ermittlung des oder der Täter führten ausgesetzt, heißt es auf der Website der Behörde .
Am Montag hatte die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bereits im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses über eine Belohnung in dieser Höhe gesprochen.
Der mutmaßlich von Linksextremisten verübte Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf hatte Anfang Januar für mehrere Tage zu einem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten geführt. Rund 100.000 Menschen waren mitten im Winter ohne Strom, Heizung, Internet und Mobilfunk. Etwa 45.000 Haushalte und 2200 Betriebe waren betroffen.
Für die Polizei ist demnach die Beantwortung folgender Fragen von Bedeutung: Wer kann Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben? Wer hat im Bereich der Bremer Straße verdächtige Personen beobachtet? Oder Vorbereitungen oder die Tat selbst?
Hinweise nimmt das BKA telefonisch, per E-Mail oder über das Online-Hinweisportal entgegen.
Das Bekennerschreiben der Linksextremen zum Berliner Stromanschlag verrät, wer sie wohl inspiriert hat: ein promovierter Wissenschaftler aus Köln. Der SPIEGEL war bei einem seiner Vorträge. Lesen Sie hier, was der Mann dort erzählt hat.