Torso im Koffer: Leiche war Mann mit Brustimplantaten - DER SPIEGEL
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Torso im Koffer Leiche war Mann mit Brustimplantaten

Die Polizei hat erste Hinweise auf die Identität des Toten, der in einem Koffer in einer Hamburger Grünanlage lag. Die Obduktion ergab, dass es sich um eine männliche Leiche mit Brustimplantaten handelt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um einen Transsexuellen handelt.
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Hamburg - Eine DNA-Untersuchung habe ergeben, dass es sich bei dem Toten um einen Mann handele, teilte die Polizei heute. Bei der Obduktion des Torsos fanden die Spezialisten Brustimplantate.

Eine Spaziergängerin hatte die zerstückelte Leiche am Montag entdeckt, als sie ihren Hund in einer Grünanlage im Stadtteil Altona ausführte. Als sie starken Verwesungsgeruch wahrnahm, alarmierte sie die Polizei. In dem Koffer befand sich ein Torso mit Kopf.

Laut Polizei ist der Tote etwa 25 bis 30 Jahre alt und möglicherweise asiatischer Herkunft. Die Experten prüfen unter anderem auch, ob der Fund mit dem Fall einer zerstückelten Leiche im Hamburger Stadtteil Lohbrügge in Zusammenhang steht. Dort hatte die Polizei Ende November 2005 im Naturschutzgebiet Boberger Dünen während einer Suchaktion in einem anderen Fall mehrere Plastiktüten mit bereits stark verwesten Leichenteilen entdeckt.

Anhand von DNA-Untersuchungen konnten Experten dann im Mai nachweisen, dass es sich dabei um Körperteile eines 30 Jahre alten Weißrussen handelte. Die Hintergründe sind bis heute unklar. Noch immer wurden nicht alle Leichenteile gefunden.

ffr/ddp

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