Tschad: Flugzeugentführung unblutig beendet - DER SPIEGEL
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Tschad Flugzeugentführung unblutig beendet

Im Tschad ist eine Flugzeugentführung glimpflich zu Ende gegangen. Ein bewaffneter Hijacker hatte die Passagiermaschine nach dem Start in der sudanesischen Hauptstadt Khartum in seine Gewalt gebracht. Nach der Landung in Ndjamena ergab sich der Entführer.
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Khartum - An Bord der Maschine befanden sich nach sudanesischen Behördenangaben 103 Menschen. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Boeing 737. Die Maschine wurde um 9 Uhr Ortszeit entführt.

Die Maschine sei später sicher in der Hauptstadt des Tschad, Ndjamena, gelandet und alle Passagiere sowie Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft Air West. Ein Sudanese hatte das Flugzeug rund 30 Minuten nach dem Start mit einem Sturmgewehr gekapert.

Der Entführer habe nach der Landung beim französischen Botschafter um Asyl gebeten. Die Maschine sollte nach früheren Angaben eigentlich von der sudanesischen Hauptstadt Khartum in die Krisenregion Darfur fliegen.

fba/dab/AFP/Reuters