Ungarn: Frau stirbt nach monatelanger Folter durch Nachbarn - DER SPIEGEL
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Ungarn Frau stirbt nach monatelanger Folter durch Nachbarn

Nach bestialischer Folter durch ihre Nachbarn ist eine Frau in Ungarn an ihren Verletzungen gestorben. Die Peiniger hatten der 55-Jährigen sowie deren Tochter Schnitt- und Brandverletzungen zugefügt und sie sogar an eine Wand genagelt. Die Tochter hat das Martyrium schwer verletzt überlebt.
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Budapest - Die 55-Jährige Mutter und ihre Tochter seien über Monate mit einer Vielzahl sadistischer Methoden gequält worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die Tochter habe schwer verletzt überlebt.

Die Peiniger hätten den Frauen eine Vielzahl von verletzungen zugefügt und sie sogar an eine Wand genagelt. Die Nachbarn hätten ihren Foltersklavinnen auch Geld gestohlen und sie gezwungen, für sie Einkäufe und Arbeiten im Haushalt zu erledigen. Sie drohten ihnen noch mehr Gewalt an, wenn sie jemandem von ihren Folterqualen erzählen würden.

Die Mutter aus der Kleinstadt Tapiobicske war gestorben, nachdem sich eine Rippe durch ihre Lunge gebohrt hatte. Zuvor sei sie mit einem Besen geschlagen worden, sagte die Polizeisprecherin weiter. Die Nachbarn hätten die 30-jährige Tochter gezwungen, sich bei der Polizei als Mörderin ihrer Mutter auszugeben.

Mittlerweile hat die Polizei jedoch zwei Frauen und einen Mann als Täter festgenommen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 15 Jahre Gefängnis.

jto/Reuters