Verdacht der schweren Brandstiftung - Anklage gegen Bayern-Profi Breno - DER SPIEGEL
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Verdacht auf Brandstiftung Staatsanwaltschaft klagt Bayern-Profi Breno an

Fußballprofi Breno hat nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft in München seine Villa vorsätzlich angezündet. Nun hat die Behörde Anklage gegen den Spieler des FC Bayern erhoben - wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
Fußballprofi Breno: Der vorsätzlichen Brandstiftung verdächtigt
Fußballprofi Breno: Der vorsätzlichen Brandstiftung verdächtigt

Fußballprofi Breno: Der vorsätzlichen Brandstiftung verdächtigt

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
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München - In der Nacht zum 20. September 2011 brannte das Anwesen des Fußballers Breno - wegen des Feuers soll sich der Bayern-Profi nun nach dem Willen der Staatsanwaltschaft München I vor Gericht verantworten. Die Ermittler haben Anklage wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung erhoben.

Man gehe davon aus, dass der Fußballer am 20. September 2011 kurz nach Mitternacht die von ihm und seiner Familie bewohnte Villa in Grünwald bei München vorsätzlich in Brand gesetzt habe, so die Staatsanwaltschaft. Das Gebäude sei durch das Feuer unbewohnbar geworden und könne nicht mehr saniert werden.

Der Angeschuldigte habe alkoholisiert Einrichtungsgegenstände an verschiedenen Stellen des Hauses in Brand gesteckt. Breno ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft für den Sachschaden von rund einer Million Euro an der Villa sowie für einen Schaden von 5000 Euro an der Garage eines benachbarten Hauses verantwortlich.

Nun habe die zuständige Große Strafkammer des Landgerichts München I darüber zu entscheiden, ob das Hauptverfahren eröffnet werde und wann eine Verhandlung stattfinde. Breno habe bisher keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht.

Der 22-Jährige ist derzeit auf freiem Fuß. Der Brand sei eine Angelegenheit von Breno und seinem Anwalt, teilte der FC Bayern mit. Man werde den Brasilianer aber weiterhin unterstützen.

Das Gesetz sieht für schwere Brandstiftung eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis maximal 15 Jahren vor.

ulz/dpa