Verdächtiger nach Schüssen in Paris festgenommen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Angriff auf Zeitung und Bank Verdächtiger nach Schüssen in Paris festgenommen

An mindestens zwei Orten in Paris feuerte am Montag ein Mann Schüsse ab: Jetzt wurde ein Verdächtiger festgenommen, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte. Er habe "starke Ähnlichkeit" mit dem Täter auf den Fahndungsfotos.
Fahndungsfoto nach Schüssen in Paris: Ein Verdächtiger ist festgenommen
Fahndungsfoto nach Schüssen in Paris: Ein Verdächtiger ist festgenommen

Fahndungsfoto nach Schüssen in Paris: Ein Verdächtiger ist festgenommen

Foto: AFP/ Paris police prefecture
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Paris - Nach den Schüssen in einem Pariser Zeitungshaus und vor einer Großbank hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann befinde sich in Polizeigewahrsam, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Er sei am Abend in einem unterirdischen Parkhaus des Vororts Bois-Colombes am westlichen Rand von Paris ausgespürt worden.

Der Mann wird verdächtigt, am Montag im Gebäude der Pariser Zeitung "Libération" um sich geschossen zu haben. Dabei wurde ein Foto-Assistent schwer verletzt. Kurz darauf fielen auch Schüsse vor der Großbank Société Générale in der französischen Hauptstadt. DNA-Untersuchungen bestätigten den Verdacht, dass in beiden Fällen ein einziger Täter am Werk war. Ebenso wie bei der Geiselnahme: Von einem gekidnappten Autofahrer ließ sich der Schütze dann ins Zentrum von Paris bringen.

Fotostrecke

Nach Schüssen bei "Libération": Polizei patrouilliert in Paris

Foto: AP/ Paris Prosecutor Office

Schon am Freitag hatte ein Mann mit einem Gewehr Journalisten des Nachrichtensenders BFMTV bedroht, bei dem es sich möglicherweise um denselben Täter handelte.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft führte ein Hinweis aus der Bevölkerung zu dem Verdächtigen. Nach der Veröffentlichung eines Fahndungsfotos waren am Dienstag Hunderte Hinweise bei der Polizei eingegangen. Der Festgenommene habe "starke Ähnlichkeit" mit dem gesuchten Täter.

mia/dpa/AFP