Washington: Marinegelände abgeriegelt - DER SPIEGEL
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Berichte über Schüsse Marinestützpunkt in Washington abgeriegelt

Auf einem Gelände der US-Marine in Washington sind Schüsse gemeldet worden. Das Areal wurde abgesperrt. Die Einsatzkräfte gaben nach einer Durchsuchung Entwarnung.
Polizeieinsatz in Washington: Alarm in der Hauptstadt
Polizeieinsatz in Washington: Alarm in der Hauptstadt

Polizeieinsatz in Washington: Alarm in der Hauptstadt

Foto: Mark Wilson / AFP
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Großeinsatz in Washington: Weil auf einem Gelände der Seestreitkräfte Schüsse gemeldet worden sind, riegelten Einsatzkräfte den Stützpunkt ab. Die Polizei gab nach einer Durchsuchung Entwarnung: Sie fand keinen Schützen, keine Waffe, keine Verletzten. Falscher Alarm.

Per Telefon waren gegen 7.30 Uhr morgens von einer Person auf dem Navy-Stützpunkt mögliche Schüsse gemeldet worden.

Straßen wurden abgesperrt, schwer bewaffnete Polizisten waren im Einsatz. Die Basis sei zumindest teilweise evakuiert worden, berichtete der TV-Sender NBC. Laut der "Washington Post" wurden Menschen auf dem Gelände angewiesen, sich in sichere Bereiche zu begeben.

Der Washington Navy Yard liegt im Südosten der Stadt. 2013 hatte der Einzeltäter Aaron Alexis auf dem Gelände zwölf Menschen erschossen und vier weitere verletzt. CNN zitierte einen Navy-Angehörigen, der den Angriff vor zwei Jahren erlebte und sich auch am Donnerstag auf der Basis befand. Die Szenerie auf dem Gelände sei "quasi ein Spiegelbild von 2013".

Alexis hatte sich mit dem Ausweis eines Ex-Mitarbeiters Zugang zu dem schwer bewachten Gebäude verschafft. Seitdem wurden die Sicherheitsmaßnahmen für die Anlage deutlich verschärft.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, auf dem Marinestützpunkt seien Schüsse gefallen. Dies traf nicht zu. Wir haben den Fehler korrigiert.

ulz/AP/dpa/Reuters