WM Reiseverbot für britische Hooligans
London - Das Verbot richtet sich gegen Fußball-Anhänger, die bei früheren Gelegenheiten durch Gewalttaten auffällig wurden. Insgesamt sind nach Angaben des britischen Innenministeriums 3286 Hooligans von der Reise zur Weltmeisterschaft ausgeschlossen. Sie hatten bis Dienstagabend Gelegenheit, ihren Reisepass abzugeben und müssen zu Hause bleiben.
Außerdem wurden ihnen einige Auflagen erteilt, um zu verhindern, dass sie eventuell doch noch die Reise zu den Austragungsorten der WM antreten. Während des Turniers vom 9. Juni bis 9. Juli müssen sich die polizeibekannten Randalierer regelmäßig auf dem Polizeirevier melden. Die Ausreiseverbote werden zudem an den Grenzen überwacht. Bei Verstößen drohen den Hooligans bis zu sechs Monate Haft.
Zum Schutz vor Randalierern sollen auf britischem Boden auch deutsche Polizisten im Einsatz sein. Im Gegenzug sind während der Zeit der WM britische Polizeibeamte in Deutschland tätig. Außerdem werden zur WM rund 100.000 englische Fans in Deutschland erwartet.
fok/dpa