Würzburg: Vater bedroht Polizei mit Messer - DER SPIEGEL
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Großfahndung  Vater sollten Kinder entzogen werden - Polizei mit Messer bedroht

Noch mit einer Dreijährigen auf dem Arm fuchtelte ein 30-Jähriger in der Nähe von Würzburg mit einem Messer vor der Polizei herum. Danach flüchtete er und löste eine Großfahndung aus.
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Eigentlich sollte ein 30-jähriger Mann in Bütthard bei Würzburg am Donnerstagnachmittag seine beiden Kleinkinder an Mitarbeiter des Jugendamts übergeben, die zusammen mit einer Polizeistreife bei ihm erschienen. Doch in der Wohnung des Vaters eskalierte die Situation.

Der Vater verweigerte sich der Anordnung des Jugendamts, beleidigte Polizisten, griff dann zu einem Messer und bedrohte die Beamten - noch während er die Dreijährige auf dem Arm hielt.

Eine Jugendamt-Mitarbeiterin flüchtete mit einem einjährigen Kind ins Freie. Um die Dreijährige nicht zu gefährden, rückten die Polizisten erst von dem Mann ab und forderten Unterstützung an.

Währenddessen flüchtete der 30-Jährige mit seiner Tochter über den Balkon auf der Hinterseite des Gebäudes und verschwand zu Fuß. An der anschließenden Großfahndung an der Ländergrenze beteiligten sich Beamte aus Bayern und Baden-Württemberg sowie Spürhunde und ein Polizeihubschrauber.

Rund sechs Stunden später wurde das dreijährige Mädchen in der Wohnung einer Angehörigen in Baden-Württemberg schließlich gefunden. Der Vater selbst ließ sich im Main-Tauber-Kreis widerstandslos festnehmen. Die Kinder haben nach Angaben der Polizei keinen körperlichen Schaden davongetragen.

Warum dem Mann die Kinder entzogen werden sollten, darüber machte die Polizei vorerst keine Angaben.

cnn/dpa

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