Zerstörtes Haus: Explosion sollte Gewaltverbrechen vertuschen - DER SPIEGEL
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Zerstörtes Haus Explosion sollte Gewaltverbrechen vertuschen

Die Explosion eines Hauses in Südhessen ist aufgeklärt: Ein Mann verursachte die Detonation offenbar, um ein Verbrechen zu vertuschen. Ermittler nahmen einen Verdächtigen in Gewahrsam, es wurde Untersuchungshaft angeordnet.
Explosion eines Wohnhauses in Südhessen: Feuerwehr im Einsatz
Explosion eines Wohnhauses in Südhessen: Feuerwehr im Einsatz

Explosion eines Wohnhauses in Südhessen: Feuerwehr im Einsatz

Foto: Marc Tirl/ dpa
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Münster/Darmstadt - Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der für die Explosion in einem Wohnhaus in Südhessen verantwortlich sein soll. Der 29-Jährige stamme aus dem weiteren Umfeld der Frau, deren Leiche am 21. Juli in den Trümmern des Hauses in Münster gefunden wurde, teilten die Ermittler mit.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Montag wird er verdächtigt, die 62-Jährige im Streit zunächst getötet und danach den Brand gelegt und die Explosion verursacht zu haben, um die Tat zu vertuschen. Gegen den Mann erging ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge sowie besonders schwerer Brandstiftung. Ein Neunjähriger aus dem Erdgeschoss hatte die Explosion nur mit viel Glück überlebt.

Bei der Obduktion der Leiche war zunächst festgestellt worden, dass die Frau durch ein herabstürzendes Deckenteil ums Leben kam. Dieses Ergebnis könne so nicht mehr gehalten werden, sagte jetzt ein Polizeisprecher. Wie die Frau allerdings genau getötet wurde, das müsse noch geklärt werden.

wit/dapd/dpa

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