Kältewelle: Eiszeit in Deutschland - DER SPIEGEL
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Kältewelle Eiszeit in Deutschland

Winter-Wunderland: Schneebedeckte Häuser, zugefrorene Seen, Schollen auf den Flüssen. In Deutschland herrscht noch immer Eiszeit. Was schön aussieht, wird für die Schifffahrt zunehmend zum Problem.
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Hamburg - Die Bilder sind beeindruckend: Die Wintersonne glitzert auf schneebedeckten Wiesen, ganze Städte wirken, als seien sie aus einer Schneekugel entsprungen. Die andauernde Kälte sorgt vielerorts in Deutschland für Winterzauber: So ist der Maschsee in Hannover für Spaziergänger freigegeben und Treibeis lässt unter anderem Elbe, Main und Neckar blitzen.

Im Süden und Norden Deutschland behindert das dicke Eis allerdings die Schifffahrt auf Binnenwasserstraßen und Kanälen. Durch den anhaltenden Frost sitzen auf dem zugefrorenen Neckar zwischen Heilbronn und Mannheim rund 50 Schiffe fest, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg am Dienstag mitteilte.

Auch auf der Elbe legt das Eis eine immer größere Strecke lahm. Am Dienstag sei um 0 Uhr auch die Schifffahrt zwischen Magdeburg und Dömitz eingestellt worden, sagte der stellvertretende Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Magdeburg, Hubert Stratmann.

Damit ruht jetzt der Verkehr auf der Elbe auf einer Strecke von 273 Kilometern zwischen Magdeburg und Hamburg. Im Bereich zwischen Geesthacht und Lauenburg sollten Eisbrecher einen Weg durch die zehn bis 15 Zentimeter dicke Eisdecke bahnen. Wie lange das dauern werde, sei unklar, sagte die Leiterin des Amtes in Lauenburg, Bettina Kalytta.

han/dpa/ddp