Kängurus nach Buschbrand Erst werd' ich Star, dann hüpf' ich raus
Die Bandage ist der Star: Ein Buschbrand machte australische Kängurus berühmt
Glück im Unglück hatten mehrere Babykängurus im Westen Australiens. Mit bandagierten Vorderpfoten, Hinterbeinen und Schwanz steht eines von ihnen auf einer Veranda der Waroona-Tierklinik. Der kleine Racker ist eines von Hunderten verletzten Tieren, die nach den verheerenden Buschbränden Anfang Januar von Tierärzten und Pflegern der Klinik versorgt werden.
Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Waroona Veterinary Clinic Fotos der großflächig verbundenen Hüpfer - und machte sie damit zu Stars. Innerhalb weniger Tage wurden die Bilder tausendfach in den sozialen Medien geteilt.
Unter einem Foto des Babykängurus schrieb die Tierklinik: "Er hatte sogar am Schwanz Verbrennungen, deswegen probieren wir es mit einem Schwanzverband. Bislang hat der sein Gleichgewicht nicht beeinträchtigt, also drückt ihm weiter die Daumen!"
Ein anderes Foto kommentierte eine Pflegerin mit den Worten: "Heute wurden die Babykängurus berühmt."
Hundert Kilometer südlich von Perth hatten Buschbrände Anfang des Monats mehr als 70.000 Hektar Land zerstört. Das Feuer war vermutlich von einem Blitzschlag ausgelöst worden und hatte sich rasend schnell ausgebreitet. Für viele Tiere kam jede Hilfe zu spät, nur wenige schafften es in die Waroona-Tierklinik - und ins Rampenlicht.