Kalifornien Brände zerstören Hunderte Quadratkilometer Wald
Hamburg - Das zweite Jahr in Folge leidet Kalifornien unter einen extremen Dürre, das zweite Jahr in Folge stehen Teile des Bundesstaates in Flammen: Blitzeinschläge hätten seit Samstag ganze 840 Feuer ausgelöst, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Die Brandherde reichten von der Grenze zu Oregon im Norden des Bundesstaates bis hinunter in die Region Monterey südlich von San Francisco. Mindestens 23 Häuser gingen in Flammen auf, Tausende weitere Wohnhäuser waren nach Angaben des Katastrophenschutzes von den Waldbränden bedroht. Mehr als 4300 Feuerwehrleute kämpften unterstützt von der Nationalgarde gegen die Flammen.
Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief Mitte Juni den Notstand für einige Regionen im Zentrum des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates aus. Zudem erklärte er ganz Kalifornien zur Dürreregion.
Anfang Mai war bekannt geworden, dass die Schneedecke auf dem Bergmassiv der Sierra Nevada nur 67 Prozent seiner für diese Jahreszeit normalen Dicke erreichte. Im Oktober vergangenen Jahres waren mehr als 2100 Quadratkilometer Land in Kalifornien verbrannt, 640.000 Menschen mussten zeitweise fliehen.
han/AFP