Kalifornien Waldbrände geraten außer Kontrolle
Yucca Valley/Los Angeles - Die beiden Waldbrände in Kalifornien, denen bislang schon rund 28.000 Hektar Land zum Opfer fielen, sind zu einem einzigen Flammenmeer verschmolzen. Die beiden von Blitzschlägen ausgelösten Feuer fraßen sich durch trockenes Buschland nordöstlich der San-Bernadino-Berge. Laut dem Forstamt wütet das Feuer derzeit auf einer Fläche von über 40 Quadratkilometern. Erst ein Fünftel der Brandfläche konnte bisher unter Kontrolle gebracht werden.
Fast 3000 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um ein Vordringen der Flammen in die bewohnte Region zu verhindern. Der größere der beiden Brände, der seit einer Woche tobt, hat nach Angaben der Behörden bereits 56 Häuser und rund 160 kleine Bauten zerstört.
Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief für einige Regionen den Notstand aus. Nun können die Bundesbehörden den Bezirk San Bernardino finanziell unterstützen. Die Behörden ordneten die Evakuierung Hunderter von Menschen östlich von Los Angeles an.
har/ap/dpa