Kambodscha Mini-Maus legt Stromversorgung lahm
Stromausfälle sind die 1,3 Millionen Einwohner Phnom Penhs gewohnt. Die Regierung macht dafür in der Regel technische Probleme verantwortlich. Diesmal gab es eine wesentlich originellere Erklärung: Ein klitzekleines Tier hat die Stadt stundenlang vom Strom abgeschnitten.
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Phnom Penh - Eine kleine Maus soll sich in einem Generator eines südlich der kambodschanischen Hauptstadt gelegenen 40-Megawatt-Kraftwerks versteckt haben. "Sie hatte lediglich die Größe eines menschlichen Zehs, aber sie sorgte für ein riesiges Problem", erklärte der Direktor Chea Sun Hel heute. Das Tier habe einen Kurzschluss ausgelöst, das Kraftwerk habe sich deshalb automatisch abgeschaltet.
In Phnom Penh gibt es häufig Stromausfälle, weil die Kraftwerke die schnell wachsende Millionenstadt nicht ausreichend versorgen können. Vergangene Woche kündigte die Regierung des südostasiatischen Königreiches deshalb den Bau eines neuen Kraftwerkes an.
str/reuters/AFP