Kampfhunde Innenminister beschließen Zuchtverbot
Hamburg - Die Innenminister planen ein Zucht- und Importverbot, einen Hundehalter-Führerschein sowie eine Maulkorb- und Leinenzwang für gefährliche Tiere. Die Politiker bekräftigten damit ihren bereits im Mai gefassten Beschluss, schärfer gegen gefährliche Hunde vorzugehen. Die zuständigen Fachminister in den Ländern würden ein unverzügliches Zuchtverbot erlassen, hieß es.
Außerdem wiesen die Innenminister Städte und Gemeinden nachdrücklich an, die bereits bestehenden rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, um den Leinen- und Maulkorbzwang konsequent durchzusetzen und die rechtlich zulässigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu ergreifen.
Ausdrücklich begrüßten die Minister auch die Pläne der Bundesregierung, eine rechtliche Grundlage für ein Importverbot von Kampfhunden zu schaffen und Verstöße gegen Zucht- und Haltungsverbote nachdrücklich zu ahnden.
Zu den betroffenen Tieren gehören nicht nur bestimmte Rassen wie Pitbull, American Staffordshire Terrier oder Bullterrier. Unter die Regelungen können auch andere Hunderassen und Kreuzungen fallen, von denen individuell Gefahren ausgehen.