Kampfhunde: Kleinkind fast totgebissen - DER SPIEGEL
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Kampfhunde Kleinkind fast totgebissen

Ein Rottweiler und ein Pitbull haben ein dreijähriges Mädchen in Thüringen lebensgefährlich verletzt. Die Kampfhunde, die dem Stiefvater des Mädchens gehörten, stürzten sich am Sonntagvormittag auf das im Hof spielende Mädchen und bissen rund 20 Mal zu.
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Gotha - Wie die Polizei mitteilte, wurde das Mädchen in das Klinikum Erfurt gebracht. Warum die Kampfhunde frei herumliefen, ist bisher nicht geklärt, die Staatsanwaltschaft Erfurt leitete Ermittlungen gegen den Hundehalter ein. Die Hunde wurden sofort nach dem Zwischenfall eingeschläfert.

Es soll bereits mehrfach Probleme mit den Tieren gegeben haben. Neben dem Haus liegt ein Kindergarten, dessen Leiterin darüber klagte, dass die Hunde schon mehrfach auf dem Gelände herumgelaufen seien.

Vor zwei Wochen hatte das Bundesverfassungsgericht ein Bundesgesetz gekippt, das die Zucht bestimmter, als gefährlich geltender Hunderassen verbietet. Allerdings bestätigte das Gericht die Gefährlichkeit verschiedener Kampfhundrassen. Ein gesetzliches Verbot müsse aber auf Landesebene verabschiedet werden.