Karneval in Rio Die größte Party der Welt
Die Lebenslust der Cariocas, wie sich die Einwohner von Rio de Janeiro selbst nennen, ist in der ganzen Welt berühmt; ebenso der Karneval. Während sich im kalten Deutschland die Narren mit Pappnasen auf den Straßen nach Kamellen recken, steht Brasilien während der närrischen Zeit Kopf: Samba, Sex und schillernde Kostüme bestimmen das Leben unterm Zuckerhut. Sämtliche Behörden und Ämter sind geschlossen. In Deutschland würde man wohl sagen, das öffentliche Leben liegt lahm. Nicht so in Rio: Dort wird das Leben öffentlich. Millionen von Menschen tänzeln leicht bekleidet durch die Straßenschluchten, Lastwagen mit gigantischen Lautsprechern bestückt, verbreiten überall in der Stadt die Sambarhythmen. Ignorieren kann man den Karneval nicht. Wer in Rio lebt, hat nur zwei Möglichkeiten: mitmachen oder verreisen.
Auch wenn die Kostüme in der Regel eher minimalistisch sind, kosten sie umgerechnet zum Teil mehrere hundert Euro
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Die Vereine, die beim Karneval in Rio um den Titel der besten Samba-Schule antreten, haben rund 75 Minuten Zeit ihren Samba zu präsentieren. Dann muss der Funke aufs Publikum übergesprungen sein
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Bis zu 4000 Tänzerinnen und Tänzer wiegen sich pro Samba-Schule durch das Stadion in Rio, das eigens für den Karnevalsumzug gebaut worden war
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Sex gehört zu Karneval in Rio wie Sand zur Copacabana
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Fantasia nennen die Brasilianer die aufwendigen Kostüme
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Luciana Morad, die ehemalige Geliebte von Mick Jagger und Mutter seines Sohnes, präsentierte sich als schillernder Paradiesvogel
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Ob arm, ob reich, ob weiß oder dunkelhäutig - im Karneval sind alle gleich
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Oben ohne ist an den Stränden von Rio absolut verpönt. Doch im Karneval fallen die letzten Hemmungen
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Entscheidend über Sieg oder Niederlage sind Gesamteindruck, der Samba, die Trommler, die Stimmung und natürlich die Kostüme
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