Katastrophenhilfe USA entsenden Flugzeugträger
Hong Kong - Die "Abraham Lincoln" soll vor der Küste Banda Acehs vor Anker gehen. Allein dort sind bei der Naturkatastrophe vom Sonntag mehr als 45.000 Menschen ums Leben gekommen.
Zum Zeitpunkt der Tsunamis hatte der Flugzeugträger im Hafen von Hong Kong gelegen. Er war zunächst in den Golf von Thailand entsandt worden und befindet sich nun auf dem Weg zur Meeresstraße von Malakka. Unklar ist derzeit, wann das Schiff in dem Gebiet ankommen wird. Die USA hatten 1999 ihre bis dahin übliche militärische Zusammenarbeit mit Indonesien ausgesetzt, nachdem der Armee des Landes Menschenrechtsverstöße in Ost-Timor vorgeworfen worden waren. In der jüngsten Zeit hatten sich die Beziehungen jedoch im Rahmen der weltweiten Terrorismus-Bekämpfung durch die USA wieder verbessert.
Die US-Marine entsandte sieben weitere Schiffe zum humanitären Einsatz. Sie brachen von ihrem Stützpunkt Guam auf den Philippinen in Richtung des Golfs von Bengalen auf, an dem die von der Flut getroffenen Länder Thailand, Indien, Bangladesch und Myanmar liegen. Fünf der Schiffe transportieren unter anderem Wasseraufbereitungsanlagen. Die Gruppe wird ergänzt von einem Lazarettschiff und einem Hubschrauberträger.