Kennedy-Mord Amerikaner glauben an Komplott
Dallas - Waren es die Mafia, der KGB, Fidel Castro oder etwa doch nur der Einzeltäter Lee Harvey Oswald, der aus seinem Gewehr die tödlichen Schüsse in Dallas abgab? Auch 40 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Präsidenten haben sich die Gerüchte, Kennedy sei das Opfer einer Verschwörung geworden, nur wenig geändert.
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Wer gab die Schüsse ab? Wie oft wurde gefeuert und wo standen die Schützen? Oswald, der in dem Lagerhaus gearbeitet hatte, konnte nicht viel zur Aufklärung beitragen. Er wurde zwei Tage nach dem Attentat auf Kennedy selbst erschossen - zum Schweigen gebracht, wie die Verschwörungstheoretiker vermuten.
Zwar hatte die zur Aufklärung eingesetzte Warren-Kommission nach zehnmonatiger Arbeit erklärt, Oswald sei ein Einzeltäter. Heute, 40 Jahre nach dem Mord, glauben allerdings nur 32 Prozent der Amerikaner, dass er ohne Hintermänner handelte. Und 51 Prozent sind nach der Umfrage des TV-Senders ABC der Meinung, es habe damals mindestens einen weiteren Schützen gegeben. Nach anderen Umfragen glauben sogar Zwei Drittel der US-Bürger, dass der Mord Teil eines großen Komplotts war und die Regierung mitgewirkt hat, das zu vertuschen.