Kindesmord: Lebensgefährte klagt Carolins Mutter an - DER SPIEGEL
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Kindesmord Lebensgefährte klagt Carolins Mutter an

Im Fall der dreijährigen erschlagenen Carolin belasten sich die Mutter und ihr Lebensgefährte gegenseitig. Mehmet A. behauptet, die Frau habe gemeinsam mit ihrem Vermieter das Kind misshandelt.
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Weißenhorn - Anfang Januar war die dreijährige Carolin bewusstlos geprügelt auf einer Krankenhaustoilette gefunden worden, sie starb wenig später. Jetzt hat, wie die "Bild"-Zeitung berichtet, der Lebensgefährte von Carolins Mutter, Mehmet A., einen Brief an seine Ex-Frau und an seine leibliche Tochter geschrieben. Darin gibt der 30-Jährige seiner Partnerin Zaneta B., 24, die Schuld an dem Tod der Tochter.

"Ich habe kein Kind misshandelt oder umgebracht. Ich bin kein Kindermörder", lauten seine Zeilen. Dem Schreiben zufolge sollen der Vermieter und Zaneta B. das Kind mit einem Gürtel geschlagen haben. Mehmet A.: "Die Kleine war deshalb immer bei mir, weil sie Angst vor ihrer eigenen Mutter hatte."

Der Mann gibt an, Carolin ins Krankenhaus von Weißendorn gebracht zu haben als sie noch lebte. Nachdem die Ärzte sie nicht mehr retten konnten, sei dies "ein Weltuntergang" für ihn gewesen. Zaneta B. habe hingegen "nicht mal eine Träne verloren".

Zur Zeit befinden sich die beiden Angeklagten noch in Untersuchungshaft in Italien. Dorthin waren sie nach der Tat geflohen. Frühestens Anfang März sollen sie ausgeliefert werden.