Kölle Alaaf Jagd auf Wildpinkler
Wer beim unvorschriftmäßigen Urinieren zur Karnevalszeit erwischt wird, lässt nicht bloß Wasser. Die Stadt Köln drohte an, mit extra Ordnungskräften gegen das verbotene Geschäft jenseits von öffentlichen Bedürfnisanstalten vorzugehen.
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Köln - Wenn in Köln zur Karnevalszeit der Harn drängt und keine Toilette in Sicht ist, sollte man besser unverrichteter Dinge das Weite suchen. Jedem Jeck, der beim sogenannten "Wildpinkeln" ertappt wird, droht ein Bußgeld von 35 Euro. Für die Stadt eine lohnende Einnahmequelle.
Allein 2007 flossen an den tollen Tagen sowie am 11.11. durch erfasste Wildpinkler um die 40.000 Euro in die Kassen der Ordnungsdienste. Nach Angaben eines Behördensprechers seien insgesamt 1150 Narren bei derart verbotenen Geschäften dingfest gemacht worden.
Auch in diesem Jahr kündigte das Ordnungsamt an, es werde mit allen verfügbaren Kräften gegen jene vorgehen, die abseits der extra aufgestellten WC-Häuschen Erleichterung suchen.
dek/dpa