Auf Waggon geklettert Jugendlicher in Köln durch Stromschlag schwer verletzt
Ein Teenager ist an einem Kölner Rangierbahnhof durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden. Der 17-Jährige war in der Nacht zu Sonntag auf einen Kesselwagen geklettert, wie die Bundespolizei Köln mitteilte. Dort sprang vermutlich aus einer Oberleitung durch einen sogenannten Lichtbogen der Strom über.
Der Jugendliche erlitt Verbrennungen und stürzte von dem Waggon. Er kam in ein Krankenhaus. Zwei andere Jugendliche, die Zeugen des Unfalls wurden, konnten vorerst nicht vernommen werden, da sie nach dem Vorfall am Güterbahnhof Köln-Eifeltor unter Schock standen. Warum sich die drei dort trafen, ist bislang nicht bekannt. Zuvor hatte der WDR berichtet.
Die Bundespolizei wies darauf hin, dass es auch zu Stromschlägen kommen kann, wenn man eine Oberleitung nicht berührt. Sobald man näher als 1,50 Meter an die Leitung gerät, kann es demnach einen Stromschlag geben. Ende Mai hatte eine Frau in Dresden einen tödlichen Stromschlag erlitten, nachdem sie auf das Dach eines Güterwaggons gestiegen war.